Aus Geflüchteten mit Geschäftsideen werden Unternehmer

LeetHub St. Pauli e.V.

Der Verein leetHub St.Pauli e.V. wurde 2015 von Julia von Weymarn und Sven Mangels, gemeinsam mit den Geschäftsführern der Werbeagentur leetboys, ins Leben gerufen. Er möchte Geflüchteten bei der Existenzgründung und Integration unterstützen. Doch alles der Reihe nach.

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Olaf Scholz: Hoffnungsland

Neues von unserem Bürgermeister

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ist unter die Buchautoren gegangen. Sein Werk mit dem Titel „Hoffnungsland – Eine neue deutsche Wirklichkeit“ ist ab heute, dem 17. März 2017, im Buchhandel erhältlich und erscheint im Verlag Hoffmann und Campe. „Olaf Scholz: Hoffnungsland“ weiterlesen

GermanLifeStyle – GLS

An(ge)kommen in Deutschland

(Foto: Peter Jelinek)

Neu in Deutschland, keine Ahnung von Sprache und Kultur – und was jetzt? Am besten einen Youtube-Kanal starten, der den German Lifestyle erklärt!
Allaa Faham (20) und Abdul Abbasi (22) haben genau das vor über einem Jahr begonnen. Beide stammen aus Syrien und kamen vor rund zwei Jahren nach Deutschland um in Frieden und Sicherheit zu leben – um sich eine Zukunft aufzubauen. „GermanLifeStyle – GLS“ weiterlesen

Integration ist der Anker

Wenn Flüchtlinge zu Nachbarn in unserer Hansestadt werden

Seit 2015 sind über eine Million Schutzsuchende in unser Land gekommen: 890.000 waren es 2015, in 2016 280.000.[1] Nach dem sehr herausfordernden Jahr 2015 sind in 2016 die Zahlen wegen der Schließung der Balkan-Route und des EU-Türkei-Abkommens stark zurückgegangen: Zu uns nach Hamburg kamen im vergangenen Jahr 16.167 Schutzsuchende, von denen unsere Stadt nach dem Königsteiner Schlüssel 9.448 unterbringen musste.[2] Was unsere Stadt und unser Land seit dem Sommer 2015 bei der Unterbringung und Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung zu uns geflohen sind, geleistet haben, darf uns auch ein wenig stolz machen. „Integration ist der Anker“ weiterlesen

Bridge&Tunnel – Gesellschaftliches Engagement und Designschmiede

Interview mit der Gründerin des Hamburger Stoffdesign-Projekts Bridge&Tunnel

Die Gründerinnen Hanna Charlotte Erhorn (l) und Constanze Klotz (r); Bild: femtastics

Frau Dr. Klotz, Sie sind Co-Founderin von Bridge&Tunnel. Was genau macht Ihr Unternehmen?
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Mit Tee der Kälte trotzen

Es kann dieser Tage kalt und ungemütlich in Hamburg werden.

Ein wärmenden Becher Tee bietet Geflüchteten da gleich zweierlei: Linderung bei Kälte und Vermittlung eines wohligen heimatlichen Gefühls. Denn in Syrien oder Afghanistan wird Tee oft und gerne getrunken – über das ganze Jahr. Das Teemobil macht es sich zur Aufgabe Geflüchteten ein Stück Ihrer Heimat über das Kulturgetränk Tee  zurückgeben. Wir hatten bereits über dea Teemobil am Grellkamp berichtet.

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Integrationskurse 2017

„Frohe Weihnachten, Merry Christmas,عيد ميلاد سعيد [Eid Milad Said], Joyeux Noël, Buon Natale …“

Wer zum Jahresende schon Sprach- oder Integrationskurse im nächsten Jahr plant, findet auf hamburg.de weiterführende Informationen des Forums Flüchtlingshilfe.

Hier findet man auch eine Liste vieler Anbieter von Integrationskursen in Hamburg des Hamburger Kursportals WISY mit Informationen zu Beginn und Dauer bis in die zweite Jahreshälfte 2017.

Zudem bietet die Volkshochschule Hamburg im Januar Ehrenamtlichen in der Sprachförderung Geflüchteter ein kostenloses Fortbildungsangebot an. Hier geht es um die Vermittlung der Grundlagen für die Alphabetisierung von Geflüchteten. Die ersten beiden Kurse finden am Samstag, dem 14. bzw. am Samstag, dem 21. Januar 2017, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr statt. Eine Teilnahme kann auf der Seite der VHS-Hamburg angemeldet werden.

 

Hamburger Integrationskonzept wird weiterentwickelt

integration-777Breiter Beteiligungsprozess startet on- wie offline

Das Hamburger Integrationskonzept von 2013 wird weiterentwickelt. Die „Erstintegration“ von Geflüchteten in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft wird neu in das Konzept aufgenommen. Wie seine Vorgänger wird das neue Konzept zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Akteuren entstehen. Anregungen können bequem über eine Online-Umfrage eingereicht werden.

Auf der Internetseite www.hamburg.de/integrationskonzept kann jede und jeder ab sofort Anregungen für die Weiterentwicklung des bestehenden Integrationskonzeptes einreichen. Die Umfrage ist sechs Wochen lang (bis Mitte Dezember 2016) online und steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Alle Anregungen werden anschließend ausgewertet und fließen in die Erarbeitung  des neuen Konzepts ein.

Neben den Beratungen des Hamburger Integrationsbeirates und dieser Online-Befragung werden auch zahlreiche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren um ihre Beteiligung gebeten. Hierzu zählen zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Internationalen Vorbereitungsklassen, Wohlfahrtsverbände, Kammern, die Junge Islam Konferenz, Beiräte (zum Beispiel Landesfrauenbeirat, Landes-Seniorenbeirat, etc.) sowie die Dachorganisationen ehrenamtlicher Initiativen und Projekte.

Weil die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftlicher Akteure so bedeutsam sind, richtet sich der Termin der Fertigstellung und Veröffentlichung des weiterentwickelten Integrationskonzepts maßgeblich nach dem Umfang und der Dauer des vorgesehenen Beteiligungsprozesses.

Mit der Vorlage des weiterentwickelten Konzepts kann voraussichtlich vor der nächsten Sommerpause des Parlaments gerechnet werden.