Der Journalist aus Damaskus

Das Team unterstützt Hussam Al Zaher bei der Umsetzung seines Online-Magazins „Flüchtling“. Von links nach rechts: Hussam Al Zaher, Kenan Darkhabani, Babette Hnup, Ahmad Al Zaher, Moaayad Audeh, Angelika Willigerod-Bauer, Peer Fischer, Julia von Weymarn und Sook-Thing Wong. Foto: Jonathan Gruber.

Im Februar 2017 gründete Hussam Al Zaher das Onlinemagazin „Flüchtling“ in Hamburg. Durch seine Berichterstattung will er Spannungen und Vorurteile zwischen verschiedenen Kulturen abbauen.

Stell Dir vor Du fliehst aus Deiner Heimat, weil dort Krieg herrscht. Du lässt alles hinter Dir zurück und schlägst Dich durch, bis Du irgendwann in einem fernen und fremden Land ankommst. „Der Journalist aus Damaskus“ weiterlesen

Transparenz, Effizienz und klare Regeln

Niels Annen hatte zur Diskussion über die Frage: „Wie kann Integration gelingen?“ in das Lokstedter Bürgerhaus eingeladen. Foto: Jonathan Gruber

An einem lauen Sommerabend haben sich Politiker und Bürger in Lokstedt versammelt und diskutierten über die Frage: „Wie kann Integration gelingen?“.

Es gibt Verhaltensweisen von uns Menschen, die sind seit Jahrtausenden unverändert. Der Mensch ist ein soziales Wesen, schon in grauer Vorzeit sammelten wir uns in Familienverbänden, später dann in Stämmen, Dorfgemeinschaften, Städten und schließlich Nationalstaaten. Und bei all der Stärke, die wir aus diesen Zusammenschlüssen zogen, gab es doch auch immer schon Streitigkeiten, Fragen und Entscheidungen, die das reibungslose Zusammenspiel Gemeinschaft behindern konnten.

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Wissen, wo Platz in Hamburg ist

Das ZKF machte sich auf die schwierige Suche nach Wohnraum für Geflüchtete in Hamburg. Foto: Pedro Nuno Caetano (CC BY 2.0).

Der „Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge“, kurz ZKF hat eine Aufgabe: Er sorgt dafür, dass Geflüchtete ein Dach über den Kopf bekommen. Zwei Jahre nach der Entstehung blickt der Stab auf eine Erfolgsbilanz.

Im Sommer 2015 standen die Behörden in Hamburg vor der gewaltigen Herausforderung Tausende geflüchtete Menschen zu registrieren, zu versorgen und irgendwo unterzubringen. Aufgaben, für die viele unterschiedliche Menschen verantwortlich waren. Die Telefonleitungen brannten, die Beamten und ehrenamtlichen Helfer eilten von Geflüchteten zu Geflüchteten von Termin zu Termin von Dokument zu Dokument. Schnell wurde klar, dass es einen zentralen Koordinierungsstab brauchte. „Wissen, wo Platz in Hamburg ist“ weiterlesen

Mit dem Fahrrad zum Integrationskurs

Ein abholbereites Fahrrad vor dem Westwind-Lagerraum. Foto: Felix Zohlen.

Westwind e.V. verteilt kostenlose Fahrräder an geflüchtete Menschen in Hamburg. Die Initiatoren kamen 2015 bei einem Küchengespräch auf die Idee.

Das Fahrrad: kein anderes Verkehrsmittel ist weltweit so verbreitet und so beliebt. Rund eine Milliarde Exemplare sollen mittlerweile über Straßen, Steine, Sand und Felder auf der ganzen Welt rollen. Die Anzahl der Pkws liegt gerade einmal bei knapp der Hälfte. Die Gründe für den Erfolg sind schnell zusammengefasst: Fahrräder sind günstig, haltbar, effizient und einfach zu bedienen.

Warum erzählen wir das Ganze? Weil Fahrräder im Zentrum dieser Geschichte stehen. Ausgangspunkt ist ein Tag irgendwann Ende Juli, Anfang August 2015. „Mit dem Fahrrad zum Integrationskurs“ weiterlesen

Kaffeeklatsch mit Begegnungsmöglichkeit

Das Open Café

Mit dem Open Café bietet das leethub St. Pauli jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr in der Bernstorffstraße 118 in Hamburg ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnung an. Geflüchtete und Hamburger sind willkommen sich kennenzulernen und einen netten Nachmittag miteinander zu verbringen.

Ich war vor Ort und habe mir das Open Café mal angeschaut.

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Aus Geflüchteten mit Geschäftsideen werden Unternehmer

LeetHub St. Pauli e.V.

Der Verein leetHub St.Pauli e.V. wurde 2015 von Julia von Weymarn und Sven Mangels, gemeinsam mit den Geschäftsführern der Werbeagentur leetboys, ins Leben gerufen. Er möchte Geflüchteten bei der Existenzgründung und Integration unterstützen. Doch alles der Reihe nach.

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Olaf Scholz: Hoffnungsland

Neues von unserem Bürgermeister

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ist unter die Buchautoren gegangen. Sein Werk mit dem Titel „Hoffnungsland – Eine neue deutsche Wirklichkeit“ ist ab heute, dem 17. März 2017, im Buchhandel erhältlich und erscheint im Verlag Hoffmann und Campe. „Olaf Scholz: Hoffnungsland“ weiterlesen

Integration ist der Anker

Wenn Flüchtlinge zu Nachbarn in unserer Hansestadt werden

Seit 2015 sind über eine Million Schutzsuchende in unser Land gekommen: 890.000 waren es 2015, in 2016 280.000.[1] Nach dem sehr herausfordernden Jahr 2015 sind in 2016 die Zahlen wegen der Schließung der Balkan-Route und des EU-Türkei-Abkommens stark zurückgegangen: Zu uns nach Hamburg kamen im vergangenen Jahr 16.167 Schutzsuchende, von denen unsere Stadt nach dem Königsteiner Schlüssel 9.448 unterbringen musste.[2] Was unsere Stadt und unser Land seit dem Sommer 2015 bei der Unterbringung und Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung zu uns geflohen sind, geleistet haben, darf uns auch ein wenig stolz machen. „Integration ist der Anker“ weiterlesen