Transparenz, Effizienz und klare Regeln

Niels Annen hatte zur Diskussion über die Frage: „Wie kann Integration gelingen?“ in das Lokstedter Bürgerhaus eingeladen. Foto: Jonathan Gruber

An einem lauen Sommerabend haben sich Politiker und Bürger in Lokstedt versammelt und diskutierten über die Frage: „Wie kann Integration gelingen?“.

Es gibt Verhaltensweisen von uns Menschen, die sind seit Jahrtausenden unverändert. Der Mensch ist ein soziales Wesen, schon in grauer Vorzeit sammelten wir uns in Familienverbänden, später dann in Stämmen, Dorfgemeinschaften, Städten und schließlich Nationalstaaten. Und bei all der Stärke, die wir aus diesen Zusammenschlüssen zogen, gab es doch auch immer schon Streitigkeiten, Fragen und Entscheidungen, die das reibungslose Zusammenspiel Gemeinschaft behindern konnten.

„Transparenz, Effizienz und klare Regeln“ weiterlesen

Mit dem Fahrrad zum Integrationskurs

Ein abholbereites Fahrrad vor dem Westwind-Lagerraum. Foto: Felix Zohlen.

Westwind e.V. verteilt kostenlose Fahrräder an geflüchtete Menschen in Hamburg. Die Initiatoren kamen 2015 bei einem Küchengespräch auf die Idee.

Das Fahrrad: kein anderes Verkehrsmittel ist weltweit so verbreitet und so beliebt. Rund eine Milliarde Exemplare sollen mittlerweile über Straßen, Steine, Sand und Felder auf der ganzen Welt rollen. Die Anzahl der Pkws liegt gerade einmal bei knapp der Hälfte. Die Gründe für den Erfolg sind schnell zusammengefasst: Fahrräder sind günstig, haltbar, effizient und einfach zu bedienen.

Warum erzählen wir das Ganze? Weil Fahrräder im Zentrum dieser Geschichte stehen. Ausgangspunkt ist ein Tag irgendwann Ende Juli, Anfang August 2015. „Mit dem Fahrrad zum Integrationskurs“ weiterlesen

Vorträge von jungen Geflüchteten an Schulen

Life back Home

Worum geht es dabei?

Das Projekt Life back Home verbindet entwicklungspolitische und antirassistische Bildungsarbeit in Schulen mit den Themen Flucht und Migration. Hierfür bildet es junge Geflüchtete in Deutschland zu BildungsreferentInnen aus, die anschließend Schulen in Deutschland besuchen. Ziel des Projektes ist es, die Themen Flucht und Migration durch den direkten Dialog mit jungen Geflüchteten in einem entwicklungspolitischen Kontext greifbar zu machen.

„Vorträge von jungen Geflüchteten an Schulen“ weiterlesen

Kaffeeklatsch mit Begegnungsmöglichkeit

Das Open Café

Mit dem Open Café bietet das leethub St. Pauli jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr in der Bernstorffstraße 118 in Hamburg ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnung an. Geflüchtete und Hamburger sind willkommen sich kennenzulernen und einen netten Nachmittag miteinander zu verbringen.

Ich war vor Ort und habe mir das Open Café mal angeschaut.

„Kaffeeklatsch mit Begegnungsmöglichkeit“ weiterlesen

Crowdfunding-Contest mit Integrationshintergrund

Deutscher Integrationspreis der Hertie-Stiftung

Die Hertie-Stiftung hat ein neues Projekt entwickelt. Sie will den Deutschen Integrationspreis in Kooperation mit Crowdfunding verleihen.

Doch was genau ist eigentlich Crowdfunding?

Crowdfunding ist eine Möglichkeit, Projekte, Startups und vieles mehr durch eine Vielzahl von Menschen im Internet zu finanzieren. Meistens gibt es eine im Voraus festgesetzte Mindestsumme, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden muss. Wird die Summe innerhalb des Zeitraums erreicht, ist das Crowdfunding erfolgreich und das Projekt kann realisiert werden. Wird das Ziel nicht erreicht, ist die Aktion gescheitert und das gespendete Geld fließt zurück an die Geldgeber. „Crowdfunding-Contest mit Integrationshintergrund“ weiterlesen

Aus Geflüchteten mit Geschäftsideen werden Unternehmer

LeetHub St. Pauli e.V.

Der Verein leetHub St.Pauli e.V. wurde 2015 von Julia von Weymarn und Sven Mangels, gemeinsam mit den Geschäftsführern der Werbeagentur leetboys, ins Leben gerufen. Er möchte Geflüchteten bei der Existenzgründung und Integration unterstützen. Doch alles der Reihe nach.

„Aus Geflüchteten mit Geschäftsideen werden Unternehmer“ weiterlesen

Mit Tee der Kälte trotzen

Es kann dieser Tage kalt und ungemütlich in Hamburg werden.

Ein wärmenden Becher Tee bietet Geflüchteten da gleich zweierlei: Linderung bei Kälte und Vermittlung eines wohligen heimatlichen Gefühls. Denn in Syrien oder Afghanistan wird Tee oft und gerne getrunken – über das ganze Jahr. Das Teemobil macht es sich zur Aufgabe Geflüchteten ein Stück Ihrer Heimat über das Kulturgetränk Tee  zurückgeben. Wir hatten bereits über dea Teemobil am Grellkamp berichtet.

„Mit Tee der Kälte trotzen“ weiterlesen

Hamburger Integrationskonzept wird weiterentwickelt

integration-777Breiter Beteiligungsprozess startet on- wie offline

Das Hamburger Integrationskonzept von 2013 wird weiterentwickelt. Die „Erstintegration“ von Geflüchteten in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft wird neu in das Konzept aufgenommen. Wie seine Vorgänger wird das neue Konzept zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Akteuren entstehen. Anregungen können bequem über eine Online-Umfrage eingereicht werden.

Auf der Internetseite www.hamburg.de/integrationskonzept kann jede und jeder ab sofort Anregungen für die Weiterentwicklung des bestehenden Integrationskonzeptes einreichen. Die Umfrage ist sechs Wochen lang (bis Mitte Dezember 2016) online und steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Alle Anregungen werden anschließend ausgewertet und fließen in die Erarbeitung  des neuen Konzepts ein.

Neben den Beratungen des Hamburger Integrationsbeirates und dieser Online-Befragung werden auch zahlreiche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren um ihre Beteiligung gebeten. Hierzu zählen zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Internationalen Vorbereitungsklassen, Wohlfahrtsverbände, Kammern, die Junge Islam Konferenz, Beiräte (zum Beispiel Landesfrauenbeirat, Landes-Seniorenbeirat, etc.) sowie die Dachorganisationen ehrenamtlicher Initiativen und Projekte.

Weil die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftlicher Akteure so bedeutsam sind, richtet sich der Termin der Fertigstellung und Veröffentlichung des weiterentwickelten Integrationskonzepts maßgeblich nach dem Umfang und der Dauer des vorgesehenen Beteiligungsprozesses.

Mit der Vorlage des weiterentwickelten Konzepts kann voraussichtlich vor der nächsten Sommerpause des Parlaments gerechnet werden.