Integration ist der Anker

Aydan Özoguz beschreibt wie Flüchtlinge zu Nachbarn in unserer Hansestadt werden und was sie und unser Land bisher dafür getan haben.

Seit 2015 sind über eine Million Schutzsuchende in unser Land gekommen: 890.000 waren es 2015, in 2016 280.000. Nach dem sehr herausfordernden Jahr 2015 sind in 2016 die Zahlen wegen der Schließung der Balkan-Route und des EU-Türkei-Abkommens stark zurückgegangen. Zu uns nach Hamburg kamen im vergangenen Jahr 16.167 Schutzsuchende, von denen unsere Stadt nach dem Königsteiner Schlüssel 9.448 unterbringen musste. „Integration ist der Anker“ weiterlesen

Ehrenamt beflügelt

Flüchtlingsforum im Kampnagel – 100 Initiativen und staatliche Träger sprachen über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg, inkl. Vernetzung und Engagement.

Am 23. September trafen sich auf Kampnagel im Rahmen des Flüchtlingsforum Hamburg etwa 100 Initiativen und staatliche Träger, um über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg zu sprechen und zu beraten. „Ehrenamt beflügelt“ weiterlesen

Warum weg aus Afghanistan?

Teil zwei der persönlichen Fluchtgeschichte – Haroon Niazi erzählt von seiner Flucht aus Afghanistan mit seiner Familie.

Wie fühlt es sich an, in Afghanistan als normaler Mensch zu leben? Normale Menschen haben kein Problem, außer der Gefahr der Attentäter, die sie Tag und Nacht bedroht, außer den Raketen, die aus Pakistan auf uns geschossen werden, außer der schlechten Politik, die Arme noch ärmer und Reiche reicher macht, außer dass weder Erfahrene noch junge Leute wegen der verbreiteten Korruption Arbeitsperspektiven haben, außer, dass sie nichts zum Essen haben und außer, dass jeden Tag hunderte von ihnen sterben. Alles klingt ganz normal oder? Das ist für uns zur Routine geworden. „Warum weg aus Afghanistan?“ weiterlesen

Alle ziehen an einem Strang

W.I.R (work & integration for refugees) macht seinen Namen zum Programm. Das in Hamburg entwickelte Verfahren hilft Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Im vergangenen Jahr sind rund eine Million Menschen zu uns nach Deutschland geflüchtet. Neben dem schnellen Zugang zu Bildung für die Kinder und Jugendlichen sowie die Ausweitung der Deutsch- und Integrationskurse, steht inzwischen die Frage nach Zugang zu Arbeit im Zentrum unserer Bemühungen. „Alle ziehen an einem Strang“ weiterlesen

Das Teemobil am Grellkamp

Das Teemobil – Die ehrenamtlichen Helfer der Initiative Freundeskreis Grellkamp starteten Mitte April das Projekt Teemobil – für ein wärmeres Willkommen.

Aller Anfang ist schwer: Als wir bei uns in der Erstaufnahme (EA) Grellkamp Mitte April mit dem Teemobil starteten, wusste noch keiner von uns, wohin uns das führen wird. Wir – das sind die ehrenamtlichen Helfer der Initiative Freundeskreis Grellkamp – eine bunt gemischte Truppe aus 14 Leuten. „Das Teemobil am Grellkamp“ weiterlesen

Frieden – In Afghanistan nur ein Wort

Eine persönliche Fluchtgeschichte – Haroon Niazi erzählt von seiner Flucht aus Afghanistan mit seiner Familie.

Ich erlebte Flucht schon als Kind. Kurz nach meiner Geburt flohen wir nach Pakistan. Afghanistan war sowjetisch besetzt. Die Zivilbevölkerung litt unter den Folgen der Besatzung und den Gefechten zwischen den amerikanisch unterstützten Mujaheddin auf der einen und den sowjetischen Truppen mit ihren Unterstützern auf der anderen Seite. Mama erzählt, dass wir insgesamt zehn Jahre in Pakistan als Flüchtlinge waren. Manchmal musste mein Vater beruflich nach Afghanistan verreisen und dann musste sich Mama alleine um ihre fünf kleinen Kinder kümmern. „Frieden – In Afghanistan nur ein Wort“ weiterlesen

Teilen ist machbar, Herr Nachbar

Soziales Engeagement – Von Flohmärten, Freiwilligenarbeit und Spenden für Flüchtlinge in Barmbek-Süd.

Da war es wieder: die Gelegenheit, die letzte freie Zeit für sich zu nutzen – vertan. Den letzten freien Samstag stehe ich auf einem Flohmarkt und verkaufe Gebrauchtes, um Erlöse für unsere Flüchtlingskinder einzunehmen. Was für eine Zeitverschwendung. Aber der Reihe nach. „Teilen ist machbar, Herr Nachbar“ weiterlesen

Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen

Für eine bessere Integration. Das Impact Dock Cross Mentoring mit Flüchtlingen: Wir von Ministry sind dabei – und glücklich darüber.

Ich gehöre wohl zu den unverbesserlichen Optimisten dieses Landes. Denn ich sehe die sogenannte Flüchtlingskrise nicht als Krise im eigentlichen Sinne an. Ich bin der Meinung, dass es sich in Wahrheit um eine große Chance für uns und unser Land handelt. Auch für die zahlreichen Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, um vor Gewalt und Tod zu fliehen, bietet sich jetzt die Gelegenheit für einen Neuanfang. „Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen“ weiterlesen