Schaffen wir ein neues Wir?

Fünf Thesen für eine gelungene sozialdemokratische Migrations- und Integrationspolitik

von Indira Chuda, Christine Faltynek-Haschke und Tina Winter

Christine Faltynek, Tina Winter und Indira Chuda

Am 13. Juni 2016 trafen sich Mitglieder der SPD-Distrikte Fuhlsbüttel und Winterhude-Nord und diskutierten in drei Arbeitsgruppen verschiedene Facetten, die mit der Aufgabe der Integration von Geflüchteten und anderen Migrant*innen in unsere Gesellschaft verbunden sind. „Schaffen wir ein neues Wir?“ weiterlesen

Über Geduld

Von Uwe Giffei

Das vergangene Jahr hat viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung und Behörden, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Hauptamtliche in der Gesundheitsversorgung, der Flüchtlingshilfe und in den Schulen an den Rand der Belastungsfähigkeit gebracht. Ein System, das auf vielleicht 150.000 Flüchtlinge ausgelegt war, musste von jetzt auf gleich den Zuzug von etwa einer Million Geflüchteter bewältigen. Sie alle haben einen großartigen Job gemacht, auf den man – hier passt es einmal – stolz sein kann. „Über Geduld“ weiterlesen

Vertrauen statt Angst

Warum wir in Flüchtlingen eine Chance sehen sollten

Von Bilata Suleiman

Vertrauen statt Angst
Vertrauen statt Angst

Tagtäglich sehen wir sie im Fernsehen, hören im Radio von ihnen, sogar die Nachbarn reden über sie: die Flüchtlinge. Das Jahr 2015 hat gezeigt, dass wir vor einer schwierigen Aufgabe gestanden und diese doch relativ gut überwunden haben. Wir haben Menschen, die bei uns Sicherheit und Schutz gesucht haben, einen Dach über dem Kopf und warme Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Dank der Unterstützung vieler engagieren Bürgerinnen und Bürger konnten die ankommenden Schutzbedürftige gut aufgenommen werden. Aber nicht nur das, denn da war weitaus mehr. „Vertrauen statt Angst“ weiterlesen

Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung

Von Sylvia Wowretzko

Hamburg hat bereits im März 2012, mit der Einführung der Versicherungskarte der AOK-Bremen/Bremerhaven für Flüchtlinge früh neue Standards gesetzt. Das medizinische Hilfesystem wird erfolgreich neu organisiert. Mit zusätzlichen Angeboten wird die medizinische Versorgung auch einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten. Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen beginnt bei Ankunft in der zentralen Erstaufnahme mit der im Asylverfahrensgesetz unter § 62 vorgeschriebenen Erstuntersuchung, in der es insbesondere um das Erkennen bzw. Behandeln von Infektionskrankheiten wie z.B. Tuberkulose geht. Gleichzeitig wird hier der Impfstatus erfragt und ggf. ergänzt. In Hamburg gehören auch Grippeschutzimpfungen zum Angebot. Da die Umverteilung in andere Bundesländer aktuell verzögert stattfindet, werden alle in Hamburg ankommenden asylsuchenden Flüchtlinge in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung untersucht. „Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung“ weiterlesen

Interkulturelle Öffnung der Hochschule

Ein Gastbeitrag aus dem HAW-Magazin Impetus

Von Anna Gröhn

Wie kann die HAW ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber Flüchtlingen gerecht werden? Dieser Frage geht Tanja Chawla nach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department Soziale Arbeit. Ihre Antwort: Eine interkulturelle Öffnung der Hochschule – sowohl nach innen als auch nach außen – ist eine gute Möglichkeit, Vielfalt zu fördern und mit Vorurteilen aufzuräumen. „Interkulturelle Öffnung der Hochschule“ weiterlesen

Wir stehen am Anfang

Von Uwe Giffei

Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge ist seit Jahresbeginn stark gesunken. Ist die Flüchtlingskrise nun „vorbei“ oder zumindest doch nicht so herausfordernd, wie es bis zum Jahreswechsel erschien? Diese Annahme wäre gleich in doppelter Hinsicht falsch: Der Krieg in Syrien nimmt an Schärfe und Brutalität eher zu als ab, Libyen ist völlig zerfallen und auch in Afghanistan, warnen Analysten, spitzt sich die Sicherheitslage vielerorts wieder zu. „Wir stehen am Anfang“ weiterlesen