„DMF ist ein politisches Projekt!“

Wie und warum die HMS geflüchteten Medienschaffenden ein Sprungbrett in die deutsche Medienlandschaft bereitet

Von Tina Fritsche, Koordinatorin DMF

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Foto: Inken Jaacks

„Es genügt, wenn man eine Kamera dabei hat, um verhaftet oder getötet zu werden.“ Roshak Ahmad entging in Syrien mit viel Glück Anschlägen und Verhaftung; sie konnte sich nach Deutschland retten. Die Journalistin ist eine der ersten dreizehn Medienschaffenden mit Fluchtgeschichte, die die Hamburg Media School im April 2016 in das neue Weiterbildungsprogramm ‚Digitale Medien für Flüchtlinge’ aufgenommen hat. Ihren zwölf Kolleg*innen erging es in ihren Heimatländern Afghanistan, Syrien, dem Iran, Ruanda und Kolumbien ähnlich wie ihr: Sie filmten, schrieben, fotografierten, berichteten über das Leben von Männern, Frauen und Kindern in Krisengebieten, engagierten sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit und gerieten dadurch selbst in Lebensgefahr. „„DMF ist ein politisches Projekt!““ weiterlesen