Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung

Von Sylvia Wowretzko

Hamburg hat bereits im März 2012, mit der Einführung der Versicherungskarte der AOK-Bremen/Bremerhaven für Flüchtlinge früh neue Standards gesetzt. Das medizinische Hilfesystem wird erfolgreich neu organisiert. Mit zusätzlichen Angeboten wird die medizinische Versorgung auch einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten. Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen beginnt bei Ankunft in der zentralen Erstaufnahme mit der im Asylverfahrensgesetz unter § 62 vorgeschriebenen Erstuntersuchung, in der es insbesondere um das Erkennen bzw. Behandeln von Infektionskrankheiten wie z.B. Tuberkulose geht. Gleichzeitig wird hier der Impfstatus erfragt und ggf. ergänzt. In Hamburg gehören auch Grippeschutzimpfungen zum Angebot. Da die Umverteilung in andere Bundesländer aktuell verzögert stattfindet, werden alle in Hamburg ankommenden asylsuchenden Flüchtlinge in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung untersucht. „Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung“ weiterlesen