Rechtsberatung für Geflüchtete als Praxiserfahrung

Studierende beraten Geflüchtete in Rechtsfragen. Foto: University of the Fraser Valley – CC BY 2.0.

Helfen und gleichzeitig lernen: Diese Möglichkeit bietet die Refugee Law Clinic der Uni Hamburg Studierenden der Rechtswissenschaft.

Im Herbst 2015 ins Leben gerufen werden jährlich zu Beginn des Wintersemesters 20-30 Studierende in der Refugee Law Clinic (RLC) zu „Beratern“ ausgebildet. Diese sollen dann anschließend dazu in der Lage sein, Flüchtlinge bei Rechtsfragen und -problemen zu unterstützen. Dabei geht es beispielsweise um Informationen zum behördlichen Asylverfahren, um Fragen zur Familienzusammenführung und zum Dublin-Verfahren.

„Rechtsberatung für Geflüchtete als Praxiserfahrung“ weiterlesen

Vorträge von jungen Geflüchteten an Schulen

Life back Home

Worum geht es dabei?

Das Projekt Life back Home verbindet entwicklungspolitische und antirassistische Bildungsarbeit in Schulen mit den Themen Flucht und Migration. Hierfür bildet es junge Geflüchtete in Deutschland zu BildungsreferentInnen aus, die anschließend Schulen in Deutschland besuchen. Ziel des Projektes ist es, die Themen Flucht und Migration durch den direkten Dialog mit jungen Geflüchteten in einem entwicklungspolitischen Kontext greifbar zu machen.

„Vorträge von jungen Geflüchteten an Schulen“ weiterlesen

Olaf Scholz: Hoffnungsland

Neues von unserem Bürgermeister

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ist unter die Buchautoren gegangen. Sein Werk mit dem Titel „Hoffnungsland – Eine neue deutsche Wirklichkeit“ ist ab heute, dem 17. März 2017, im Buchhandel erhältlich und erscheint im Verlag Hoffmann und Campe. „Olaf Scholz: Hoffnungsland“ weiterlesen

Bridge&Tunnel – Gesellschaftliches Engagement und Designschmiede

Interview mit der Gründerin des Hamburger Stoffdesign-Projekts Bridge&Tunnel

Die Gründerinnen Hanna Charlotte Erhorn (l) und Constanze Klotz (r); Bild: femtastics

Frau Dr. Klotz, Sie sind Co-Founderin von Bridge&Tunnel. Was genau macht Ihr Unternehmen?
„Bridge&Tunnel – Gesellschaftliches Engagement und Designschmiede“ weiterlesen

Mit Tee der Kälte trotzen

Es kann dieser Tage kalt und ungemütlich in Hamburg werden.

Ein wärmenden Becher Tee bietet Geflüchteten da gleich zweierlei: Linderung bei Kälte und Vermittlung eines wohligen heimatlichen Gefühls. Denn in Syrien oder Afghanistan wird Tee oft und gerne getrunken – über das ganze Jahr. Das Teemobil macht es sich zur Aufgabe Geflüchteten ein Stück Ihrer Heimat über das Kulturgetränk Tee  zurückgeben. Wir hatten bereits über dea Teemobil am Grellkamp berichtet.

„Mit Tee der Kälte trotzen“ weiterlesen

Integrationskurse 2017

„Frohe Weihnachten, Merry Christmas,عيد ميلاد سعيد [Eid Milad Said], Joyeux Noël, Buon Natale …“

Wer zum Jahresende schon Sprach- oder Integrationskurse im nächsten Jahr plant, findet auf hamburg.de weiterführende Informationen des Forums Flüchtlingshilfe.

Hier findet man auch eine Liste vieler Anbieter von Integrationskursen in Hamburg des Hamburger Kursportals WISY mit Informationen zu Beginn und Dauer bis in die zweite Jahreshälfte 2017.

Zudem bietet die Volkshochschule Hamburg im Januar Ehrenamtlichen in der Sprachförderung Geflüchteter ein kostenloses Fortbildungsangebot an. Hier geht es um die Vermittlung der Grundlagen für die Alphabetisierung von Geflüchteten. Die ersten beiden Kurse finden am Samstag, dem 14. bzw. am Samstag, dem 21. Januar 2017, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr statt. Eine Teilnahme kann auf der Seite der VHS-Hamburg angemeldet werden.

 

Hamburger Integrationskonzept wird weiterentwickelt

integration-777Breiter Beteiligungsprozess startet on- wie offline

Das Hamburger Integrationskonzept von 2013 wird weiterentwickelt. Die „Erstintegration“ von Geflüchteten in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft wird neu in das Konzept aufgenommen. Wie seine Vorgänger wird das neue Konzept zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Akteuren entstehen. Anregungen können bequem über eine Online-Umfrage eingereicht werden.

Auf der Internetseite www.hamburg.de/integrationskonzept kann jede und jeder ab sofort Anregungen für die Weiterentwicklung des bestehenden Integrationskonzeptes einreichen. Die Umfrage ist sechs Wochen lang (bis Mitte Dezember 2016) online und steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Alle Anregungen werden anschließend ausgewertet und fließen in die Erarbeitung  des neuen Konzepts ein.

Neben den Beratungen des Hamburger Integrationsbeirates und dieser Online-Befragung werden auch zahlreiche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren um ihre Beteiligung gebeten. Hierzu zählen zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Internationalen Vorbereitungsklassen, Wohlfahrtsverbände, Kammern, die Junge Islam Konferenz, Beiräte (zum Beispiel Landesfrauenbeirat, Landes-Seniorenbeirat, etc.) sowie die Dachorganisationen ehrenamtlicher Initiativen und Projekte.

Weil die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftlicher Akteure so bedeutsam sind, richtet sich der Termin der Fertigstellung und Veröffentlichung des weiterentwickelten Integrationskonzepts maßgeblich nach dem Umfang und der Dauer des vorgesehenen Beteiligungsprozesses.

Mit der Vorlage des weiterentwickelten Konzepts kann voraussichtlich vor der nächsten Sommerpause des Parlaments gerechnet werden.

„Demokratie für mich“ – ein Leitfaden für Geflüchtete in Deutschland

Mehrsprachige Gratis-Publikation für Geflüchtete zu demokratischen Grundrechten in Deutschland

broschuere-4

Auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi ist der von der Landeszentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem dortigen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales entwickelte Leitfaden nun auch in Hamburg erhältlich. Die 32-seitige Broschüre ist in einfacher Sprache gehalten, verständlich illustriert und wird u.a. auch Flüchtlingseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Sie richtet sich an Flüchtlinge aber auch an bereits länger in Deutschland lebende Menschen. „„Demokratie für mich“ – ein Leitfaden für Geflüchtete in Deutschland“ weiterlesen