Bridge&Tunnel – Gesellschaftliches Engagement und Designschmiede

Interview mit der Gründerin des Hamburger Stoffdesign-Projekts Bridge&Tunnel

Die Gründerinnen Hanna Charlotte Erhorn (l) und Constanze Klotz (r); Bild: femtastics

Frau Dr. Klotz, Sie sind Co-Founderin von Bridge&Tunnel. Was genau macht Ihr Unternehmen?
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Mit Tee der Kälte trotzen

Es kann dieser Tage kalt und ungemütlich in Hamburg werden.

Ein wärmenden Becher Tee bietet Geflüchteten da gleich zweierlei: Linderung bei Kälte und Vermittlung eines wohligen heimatlichen Gefühls. Denn in Syrien oder Afghanistan wird Tee oft und gerne getrunken – über das ganze Jahr. Das Teemobil macht es sich zur Aufgabe Geflüchteten ein Stück Ihrer Heimat über das Kulturgetränk Tee  zurückgeben. Wir hatten bereits über dea Teemobil am Grellkamp berichtet.

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Integrationskurse 2017

„Frohe Weihnachten, Merry Christmas,عيد ميلاد سعيد [Eid Milad Said], Joyeux Noël, Buon Natale …“

Wer zum Jahresende schon Sprach- oder Integrationskurse im nächsten Jahr plant, findet auf hamburg.de weiterführende Informationen des Forums Flüchtlingshilfe.

Hier findet man auch eine Liste vieler Anbieter von Integrationskursen in Hamburg des Hamburger Kursportals WISY mit Informationen zu Beginn und Dauer bis in die zweite Jahreshälfte 2017.

Zudem bietet die Volkshochschule Hamburg im Januar Ehrenamtlichen in der Sprachförderung Geflüchteter ein kostenloses Fortbildungsangebot an. Hier geht es um die Vermittlung der Grundlagen für die Alphabetisierung von Geflüchteten. Die ersten beiden Kurse finden am Samstag, dem 14. bzw. am Samstag, dem 21. Januar 2017, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr statt. Eine Teilnahme kann auf der Seite der VHS-Hamburg angemeldet werden.

 

Hamburger Integrationskonzept wird weiterentwickelt

integration-777Breiter Beteiligungsprozess startet on- wie offline

Das Hamburger Integrationskonzept von 2013 wird weiterentwickelt. Die „Erstintegration“ von Geflüchteten in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft wird neu in das Konzept aufgenommen. Wie seine Vorgänger wird das neue Konzept zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Akteuren entstehen. Anregungen können bequem über eine Online-Umfrage eingereicht werden.

Auf der Internetseite www.hamburg.de/integrationskonzept kann jede und jeder ab sofort Anregungen für die Weiterentwicklung des bestehenden Integrationskonzeptes einreichen. Die Umfrage ist sechs Wochen lang (bis Mitte Dezember 2016) online und steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Alle Anregungen werden anschließend ausgewertet und fließen in die Erarbeitung  des neuen Konzepts ein.

Neben den Beratungen des Hamburger Integrationsbeirates und dieser Online-Befragung werden auch zahlreiche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren um ihre Beteiligung gebeten. Hierzu zählen zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Internationalen Vorbereitungsklassen, Wohlfahrtsverbände, Kammern, die Junge Islam Konferenz, Beiräte (zum Beispiel Landesfrauenbeirat, Landes-Seniorenbeirat, etc.) sowie die Dachorganisationen ehrenamtlicher Initiativen und Projekte.

Weil die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftlicher Akteure so bedeutsam sind, richtet sich der Termin der Fertigstellung und Veröffentlichung des weiterentwickelten Integrationskonzepts maßgeblich nach dem Umfang und der Dauer des vorgesehenen Beteiligungsprozesses.

Mit der Vorlage des weiterentwickelten Konzepts kann voraussichtlich vor der nächsten Sommerpause des Parlaments gerechnet werden.

„Demokratie für mich“ – ein Leitfaden für Geflüchtete in Deutschland

Mehrsprachige Gratis-Publikation für Geflüchtete zu demokratischen Grundrechten in Deutschland

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Auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi ist der von der Landeszentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem dortigen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales entwickelte Leitfaden nun auch in Hamburg erhältlich. Die 32-seitige Broschüre ist in einfacher Sprache gehalten, verständlich illustriert und wird u.a. auch Flüchtlingseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Sie richtet sich an Flüchtlinge aber auch an bereits länger in Deutschland lebende Menschen. „„Demokratie für mich“ – ein Leitfaden für Geflüchtete in Deutschland“ weiterlesen

„DMF ist ein politisches Projekt!“

Wie und warum die HMS geflüchteten Medienschaffenden ein Sprungbrett in die deutsche Medienlandschaft bereitet

Von Tina Fritsche, Koordinatorin DMF

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Foto: Inken Jaacks

„Es genügt, wenn man eine Kamera dabei hat, um verhaftet oder getötet zu werden.“ Roshak Ahmad entging in Syrien mit viel Glück Anschlägen und Verhaftung; sie konnte sich nach Deutschland retten. Die Journalistin ist eine der ersten dreizehn Medienschaffenden mit Fluchtgeschichte, die die Hamburg Media School im April 2016 in das neue Weiterbildungsprogramm ‚Digitale Medien für Flüchtlinge’ aufgenommen hat. Ihren zwölf Kolleg*innen erging es in ihren Heimatländern Afghanistan, Syrien, dem Iran, Ruanda und Kolumbien ähnlich wie ihr: Sie filmten, schrieben, fotografierten, berichteten über das Leben von Männern, Frauen und Kindern in Krisengebieten, engagierten sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit und gerieten dadurch selbst in Lebensgefahr. „„DMF ist ein politisches Projekt!““ weiterlesen

Ehrenamt beflügelt

Das Flüchtlingsforum Hamburg auf Kampnagel

von Sebastian Mietzner

Flüchtlingsforum Hamburg
Flüchtlingsforum Hamburg: Volles Haus auf Kampnagel

Am 23. September trafen sich auf Kampnagel im Rahmen des Flüchtlingsforum Hamburg etwa 100 Initiativen und staatliche Träger, um über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg zu sprechen und zu beraten. „Ehrenamt beflügelt“ weiterlesen

Ratgeber für ehrenamtliche FlüchtlingshelferInnen in Hamburg

caritas-2Angesichts der Anzahl der geflüchteten Menschen ist die Hilfsbereitschaft in Hamburg erfreulich groß. Aber oft fehlen Freiwilligen die notwendigen Informationen. Sie wissen nicht, wie sie am besten helfen können oder wohin sie sich mit Fragen wenden sollen. „Ratgeber für ehrenamtliche FlüchtlingshelferInnen in Hamburg“ weiterlesen